Wir konzentrieren uns auf zwei Anwendungsfelder, in denen Faserverbundwerkstoffe ihre Stärken am deutlichsten ausspielen: Aerospace und Defense.
Aerospace –
Struktur- und Verkleidungsbauteile für die Luftfahrt. Hier zählt jedes eingesparte Kilogramm unmittelbar auf Reichweite, Nutzlast und Betriebskosten. Gleichzeitig gelten hohe Anforderungen an Rückverfolgbarkeit, Prozessdokumentation und reproduzierbare Qualität über die gesamte Serie.
Defense –
Bauteile und Baugruppen für Verteidigungsanwendungen. Neben dem Gewichtsvorteil stehen hier mechanische Belastbarkeit, Schutz vor Umwelteinflüssen und robuste Serienfähigkeit im Vordergrund.
Von der Idee bis zum Serienbauteil
Ein Composite-Bauteil entsteht nicht durch Übersetzung einer Metallkonstruktion in Faserverbund. Der Werkstoff ist anisotrop – seine Eigenschaften hängen von der Faserrichtung ab –, und das eröffnet Möglichkeiten, die eine reine Substitution verschenkt. Wir begleiten Bauteilprojekte deshalb über die gesamte Entwicklungskette:
Konzeption und MachbarkeitsstudieEntwicklung von Leichtbaulösungen und -konzepten mit Verbundwerkstoffen sowie in Kombination mit Metallen
DetailkonstruktionDetaillierte Bauteilauslegung auf Basis der Machbarkeitsstudie unter Berücksichtigung fertigungsspezifischer Anforderungen
Crash-SimulationKomplexe dynamische Simulationen mit faserverstärkten Kunststoffen
PrototypingAuslegung von Prototypenwerkzeugen und Fertigung serienaher Prototypen
BauteilerprobungAuslegung von Prüfvorrichtungen, Erprobung von Prototypen gemäß Anforderungsprofil, Verifizierung der Simulationsergebnisse
ProduktionskonzepteAuslegung von Fertigungskonzepten in enger Abstimmung mit der Produktion
Fertigung und MontageBauteile aus Glas- oder Carbonfaserverbund, in Autoklav- oder Presstechnologie
Der Vorteil dieser durchgängigen Kette liegt in der Rückkopplung: Erkenntnisse aus Prototypenbau und Erprobung fließen direkt in die Konstruktion zurück, bevor Serienwerkzeuge beauftragt werden. Fehler werden dort korrigiert, wo die Korrektur noch günstig ist.