
Fertigungstechnologien
Welches Verfahren zum Einsatz kommt, ergibt sich aus dem Bauteil: aus Geometrie, geforderter Stückzahl, Oberflächenanspruch und mechanischer Belastung. Wethje beherrscht die dafür relevanten Prozesse am eigenen Standort und wählt sie bauteilspezifisch aus – nicht umgekehrt.
Das ist ein wesentlicher Unterschied zu Anbietern, die auf ein einziges Verfahren spezialisiert sind. Wo nur eine Technologie verfügbar ist, wird das Bauteil an das Verfahren angepasst. Wo mehrere zur Auswahl stehen, lässt sich das wirtschaftlich und technisch sinnvollste Verfahren wählen. Bei kleinen Stückzahlen mit hohen Anforderungen an Faservolumengehalt und Oberfläche ist das in der Regel die Autoklav-Technologie; bei größeren Serien sind Pressverfahren durch kürzere Zykluszeiten deutlich im Vorteil.
Ergänzt werden die Umformverfahren durch die nachgelagerten Prozessschritte. Faserverbundbauteile verlassen das Werkzeug nicht endkonturgenau – Besäumen, Bohren und Ausschnitte erfolgen mechanisch. Anschließend folgen, je nach Anforderung, Oberflächenveredelung und die vollständige messtechnische Prüfung.

PCM / SMC / RTM und HP-Technologie Serienproduktion von gepressten Verbundbauteilen in größeren Stückzahlen.
CNC-Bearbeitung
Präzise mechanische Bearbeitung und Endkonturbearbeitung von Verbundbauteilen mit hoher Wiederholgenauigkeit.
Lackierung
Hochwertige Oberflächenveredelung und Lackierung von Bauteilen in modernen, unternehmenseigenen Lackierkabinen.






